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Donnerstag, 30. Juni 2011

Me, Him & The Guitar - Road To Nowhere (Demo)

Vor guten 5 Jahren fing ich an Musik zu machen. Es begann mit einer Idee und endetet in Leidenschaft.

Der Grund warum ich damals anfing Musik zu machen bzw. warum ich anfing zu singen war meine Mutter.
Oder eher gesagt ihr Geburtstag.
Mein Bruder und ich überlegten uns doch einfach mal eine CD aufzunehmen als Geburtstagsgeschenk.
Da mein Bruder schon länger vorher anfing Bass zu spielen und auch damals sehr gut an der Gitarre war lag es auf der Hand es auch zu machen.
Mein Gesang damals war miserabel, was Ihr auch hören werdet, aber hey, es sollte doch nur ein Geschenk für unsere Mutter werden, was soll's.

Die folgenden 5 Songs nahmen wir mit einem alten Aufnahmegerät auf, für das Tapes benutzt wurden.
Später haben wir dann das Tape auf CD überspielt.
War alles recht kompliziert, die Qualität miserabel und es musste alles live aufgenommen werden, ergo: keine Fehler!

Aber die CD entstand.

Mitlerweile kann ich sagen, dass mein Gesang zwar gereifter ist aber natürlich nicht perfektioniert. Ich bin immernoch dabei meinen Gesangsstil und Atemtechniken zu entwickeln.
Aber damals fing alles an und wenn wir damals nicht auf die Idee kamen würde ich heute auch keine Musik machen.

Es war mein persönlicher 'Rolling Stone'.

Ich habe da also diese alten Demo Songs gefunden, sie auf meinen Rechner gezogen und nun könnt Ihr euch sie, wenn ihr dann wollt, herunterladen.

(Der Downloadlink ist ganz unten)

Cover:


Tracklist:
01. Swing Life Away (Rise Against Cover)
02. The Kill (30 Seconds To Mars Cover)
03. Epiphany (Staind Cover)
04. Hurt (Johnny Cash Cover)
05. We Are Like Shadows

Aber wie gesagt, meine Stimme war damals wirklich schlimm. Ich habe euch jedenfalls gewarnt.

Download (ca. 16 MB):
http://www.megaupload.com/?d=HR60LII0

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ron



Ron: Ja, mein Freund...
Chris: Ja...
Ron: Ich hatte.. Ich hatte eine Idee. Weisst du, meine Mutter war ein Einzelkind und
mein Vater ebenso und ich war ihr einziges Kind also.. wenn ich sterbe beende ich
die Reihe. Meine Familie ist dann ausgestorben. Was hälst du davon..
wenn ich dich adoptiere? ... Ich wäre dann für dich..... eine Art Großvater.
Chris: Ron, könnten wir darüber reden, wenn ich wieder aus Alaska zurückbin? Wäre das okay?"
Ron: ............. Ja, ja... das können wir tun.

Und der alte Mann fing an zu weinen.

Und auch Ich fing an zu weinen.

Samstag, 11. Juni 2011

Stell dir deine Erinnerung vor

Kannst du dir vorstellen wie es früher war, deine Vergangenheit? Ja?
Nun. Dann kannst du dich nicht erinnern.

Wenn du dir vorstellen kannst
wie jemand etwas tut, was er vielleicht sogar schoneinmal
in der Vergangenheit getan hat, dann ist es keine Erinnerung daran
sondern einfach nur deine Vorstellungskraft,
welche aus Silhouetten Bilder zeichnet.

Genau so wie ein geborgener Gegenstand in deinem Besitz
nicht dein Eigentum ist.

Die Erinnerung hat nichts damit zutun,
dass man sich etwas vergangenes vorstellen kann.

Und wenn du dir nurnoch Dinge aus der Vergangenheit vorstellen kannst
aber dich nicht daran erinnerst
dann tust du mir leid
denn dann hast du etwas sehr wertvolles verloren:
Dein Erinnerungsvermögen.

Und du bist so finanzielllos wie ein Bettler.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Ich möchte Menschen sehen...

Wir ruhen. Wir sind ruhig. Besänftigt. Falsch. Wir sind unruhig weil die Welt unruhig ist.
Durch die alltäglichen Routinen, denen wir ausgesetzt sind, verlieren wir unseren Kopf
im Chaos. Wir nehmen uns keine Zeit mehr für Dinge weil wir uns einreden keine Zeit mehr zu haben.
Wir wandern über überfüllte Straßen und sind dabei wie leere Gefäße, Gefäße die bei einem
zerbrechen. Wir sind so sehr in unserer stupiden Welt gefangen, dass wir auf nichts mehr achten,
niemanden mehr warnehmen. Bis zu dem Zeitpunkt wo wir mit der Person kollidieren.
Aber bis zu diesem Zeitpunkt sind wir gefühlslos. So gefühlslos wie lebensmüde bis zu dem
Zeitpunkt wo wir eine wahrhaftig realistisch lebensbedrohliche Erfahrung machen oder mit
etwas konfrontiert werden was an unserem Leben nagt und unser Leben beenden könnte und
nur in diesen Momenten zeigen wir unser wahres Herz.

Und was hat es mit den visuellen Drogen aufsich? Wenn wir an einem Tisch sitzen mit unserer
Familie oder Freunden, wir reden nur wenn wir gefragt werden. Die Zeit dazwischen schauen
wir wie Zombies in den Fernseher, leblose Kanister eines früher als lebendig geglaubten Lebewesens.

Sozial tote Geschöpfe.


Musiker und Poeten, Schreiber und Verfasser. All solche Menschen glauben an etwas
was sich die Seele nennt. Ich bin mir nicht sicher ob soetwas existiert aber wenn sie existiert
dann heutzutage nichtmehr. Ich denke wenn es einmal eine Seele gab war das vor langer Zeit.
Zu einer Zeit wo 'Ich liebe Dich' noch genau das auch hieß und nicht ein Synonym für
'Ich sage Ihr was sie hören will - halte mir aber noch etliche andere warm'.
In einer Zeit wo Wörter noch mehr Gewicht hatten als Goldbarren.
In einer Zeit wo wir noch unseren Kopf benutzten. Ja selbst über die sinnlosesten Dinge
nachdachten und uns mehr Gedanken durch den Kopf schossen als es Sender im Fernsehen gibt.

Die Köpfe unserer Kindheit sind verblasst und verschwunden, die Zeiten wo man sich über
die kleinsten Dinge freute sind vorüber. Wir schätzen nurnoch die Titanen des Lebens und nichtmehr
die Insekten des Lebens. Es ist nämlich so, dass wir uns nurnoch über die ganz großen Dinge freuen
und nichtmehr über die Kleinen.

Ich möchte Menschen sehen denen es ein Lächeln auf's Gesicht zaubert wenn sie kleine Lufpolster
zerdrücken die platzen wie Knallerbsen.
Ich möchte Menschen sehen die sich über ein Lächeln eines Kindes freuen.
Ich möchte Menschen sehen die sich ein lebenlang küssen.
Ich möchte Menschen sehen die mit Miniaturvehikeln spielen und Geräusche wie "Brumm, brumm", "Brrrrrrr" und "Zuuuuum!"
machen.
Ich möchte Menschen sehen die sich für immer umarmen, einfach nur weil ihnen danach ist.
Ich möchte Menschen sehen die einen Sandkasten voller Teddysand füllen.
Ich möchte Menschen sehen die am ganzen Körper kribbeln und aufgeregt sind weil ein neues Spiel
oder ein neuer Film kommt.
Ich möchte Menschen sehen die sich in Musik verlieren.
Ich möchte Menschen sehen die noch Kinder sind.
Ich möchte Menschen sehen die, während sie mit ihren Freunden unterwegs sind und lachen, kurz inne halten und
zu sich selbst sagen "Diesen Moment kann mir keiner nehmen".
Ich möchte Menschen sehen die an den sinnlosesten Dingen spaß haben.
Ich möchte Menschen sehen die einfach mal stehenbleiben und atmen.
Menschen sehen die Tränen für Menschen vergießen die sie nicht kennen aber Mitgefühl zeigen.
Ich möchte Menschen sehen die sehen, riechen, fühlen und ein Herz haben.

Ich möchte Menschen sehen,
doch ich seh' keine.

Sonntag, 3. April 2011

Meine Version von LP's "Issho Ni" / Mike Shinoda empfiehlt mich auf seinem Blog

Vor ca. 2 Wochen hat Mike Shinoda, auf seinem Blog, aufgerufen den Song "Issho Ni" vom "Download To Donate: Japan" Album zu bearbeiten.
Also drüber zu singen, zu rappen, einen Remix anfertigen etc.

Weiterhin sagte er, dass er die besten auf seinem Blog postet.

Also habe ich mir diesen Instrumetal Song von Linkin Park besorgt und drüber gerappt und gesungen
und diesen dann auf Mike's Blog gepostet.

Nun sind die besten auf seinem Blog anzuhören.
Ich bin twar nicht unter den Top 5
aber unter dem Punkt "also noteworthy" ist mein Name zu lesen.



Ich bin unter den Top 10,
Platz 6.

Allein das sit schon eine große Sache für mich.

Hier ist einmal der Blog von Mike Shinoda wo ihr alles nachlesen könnt und
unter dem Eintrag "Issho Ni: Fan Remixes"
bin ich ganz unten mit meinem Bandnamen "A Fragile Bear" verlinkt.

http://mikeshinoda.com/

Hier ist auch einmal mein SoundCloud Profil wo Ihr meine Version von "Issho Ni" hören könnt

http://soundcloud.com/afragilebear

Donnerstag, 3. März 2011

Fickende Bienen

Lukas, ein kleiner Junge auf der Suche nach dem Abenteuer seines Lebens,
für sein neues Buch. Aber eigentlich sind es nur Buchstaben die komisch von ihm aneinander gereiht werden. Und Zeichnungen die auch eigentlich nur als Gekrickel durchgehen. Aber wie ein erwachsener junger... Poet brauchte er einen geeigneten Ort für seine Inspiration, denn er besaß keine.
Lukas wohnt im Land der Häuser und Vampire, der Elefanten und Wanzen, der eleganten Romanzen. In Fuchsberg, einem Dorf welches von der Schönheit der Natur lebte, zumindest im Sommer.
Also ließ er sich auf der weiten Weide, an der Mühle des Großbauern Zedrik der Dicke, nieder.

Seinen Namen Zedrik, der Dicke, fand Zedrik.. auf der Straße, als er auf dem Weg zum Milchbauern war und eben auf dieser Straße diesen Zettel fand:

"Morgen klausch dir dein' Schulranzen
un wehe der's denn widr vollaer Wanzn
dann krigsus aber mit mir zutun du Huhn.
Jetzt lach doch näd über des wasch schreib,
Mama sacht, des nur Neid.
Ich schwefel ab, ich hau dich zuh
bringn mit dann lass'sch dich au'n ruh.
Denn würd ichs dann nich tu
würd mich haun, die Wicke.

gez. der Dicke"

Zedrik, keine Ahnung wer wer war, wie was war und warum was los war, hatte diesen Zettel gelesen
und fand den Namen fein, also nannte er sich ab nun Zedrik, der Dicke und schrie triumphierend auf
"Der Name is mein!".

Lukas ließ sich also auf der großen und weiten grünen Weide vor der Mühle nieder, legte sich hin, riss sich einen Halm vom Feld ab, steckte ihn sich in den Mund und begann zu überlegen,
sich inspirieren zu lassen. Was sich aber als schwierig herausstellte, da direkt nach seiner Niederlassung, Archi & Bald, der Hund mit der multiplen Persönlichkeitsstörung, angebellt kam.

"Wir müssen dir was erzählen, Lukas" sagte Archi & Bald.
Lukas nickte, als Zeichen der Zustimmung.
"Dort drüben, ja dort drüben im Graben da ist eine Katze und wir können nichtmehr weitergraben wir armen"
Er fuhr fort
"Der Knochen, wir bangen um unsern den Knochen, du musst uns helfen!"
"Wo denn genau?" fragte Lukas.
"Dort" sagte und zeigte Archi
woraufhin Bald "Dort" sagte und eine komplett andere Richtung zeigte.
Archi & Bald zankte daraufhin im sekundentakt mit sich selbst,
bzw. Archi mit Bald und natürlich Bald mit Archi.
Er und Sie, Sie und Er fauchten und kratzten, bellten und bissen,
heulten und jammerten ja und schluchzten und schnieften
dann gleichzeitig als ob es abgesprochen gewesen wäre
"Hilf uns!"
Wobei wieder ein Streit entfesselte wurde in welchem Archi mit Bald stritt
ob nun ihm, also Archi oder ihm, Bald geholfen werden solle.
Lukas, heldenhaft wie eh und jeh, strahlend wie ein goldnes Reh
war schon längst bei der überaus bösen Katze angekommen.

Es stellte sich heraus, dass die Katze keine Katze sondern ein Kater war
welcher auf den Namen.... Hund hörte und eben dieser Kater Hund beschwerte sich nur
dass Archi & Bald sein Essen vergraben haben.
Es konnte garnichtmehr kurioser werden also fragte Lukas "Was für Essen"
Hund antwortet "Na, natürlich meinen Knochen, du Banause"
Nun, natürlich und offensichtlich logisch war das ganze ja nun nicht
aber Lukas erklärte sich dann doch bereit die Fehde der Tierchen
zu brechen und beide Seiten mit einem Spiel zufrieden zu stellen.
Denn wenn Hund so gern den Knochen haben will und Archi & Bald ja so gern,
weil er ein Hund ist, Knochen vergräbt, dann wechseln sie sich doch einfach ab mit dem Knochen.
Woche 1, Hund. Woche 2, Archi & Bald.
Lukas fand das äußerst amüsant, denn er hatte den Parteien auch vorschlagen können
sich einen neuen Knochen zu suchen, denn wenn es von irgendetwas genug gab,
dann von Knochen. Aber Lukas sah ein, dass er noch länger hier verweilen müsse
um Inspiration zu finden und ihm kam so eine lustige Unterhaltung garde recht.

55 nimmersatte Tage vergingen und Lukas war, dank der unterhaltenden Hilfe
und Erfahrung mit dem Kater Hund und dem Hund in welchem eigentlich 2 Hunde innen wohnten...
also dank der Hilfe der 3 Hunde war er jedenfalls mit seiner Inspiration schon wirklich vorwärts gekommen,
allerdings fehlte noch der letzte große abschließende Schliff um die Inspiration, zum schreiben und zeichnen des Buches, vollständig zu erlangen.

Auf Wandergang durch die Weiden stoppte er vor einer summenden Kulisse,
Bienen waren sich am unterhalten über das Bienen-Ehepaar Raeen & Ra-Uhsda aus Ägypten.
Sie beschwerten sich darüber, dass die beiden Turtelbienchen ja den ganzen Tag
nur am.. und dann fing es an zu regnen und alle Bienen flogen weg vor Shrek!
Denn es kam ein grüner Oger herbeigetänzelt und schrie dreimal
"Wortspiel, Wortspiel, ich spiele mit den Wörtern"
bevor er dann auch wieder verschwand
und Lukas den Bienen zuende zuhören konnte.

Jedenfalls erfuhr Lukas dann davon, dass das Bienen-Ehepaar, den ganzen Tag nur am
reden wäre in ein und derselben Blüte.
Lukas suchte das Ehepaar auf, er war neugierig was sie sich denn so zu erzählen hatten.

Angekommen ander besagten Blüte vernahm Lukas wieder nur ein summen,
aber ein viel viel viel lauteres als bei der Horde der Bienen von gerade eben,
nich so schlimm aber es waren nur zwei Bienen die dies Summen produzierten.
Und Geräusche, ach mensch, Geräusche so unnormal und komisch
wie nichts und ach auch wiedernichts nur sein könnte.
Lukas stand vor den Beiden und sah gerade eben noch wie sich Ra-Uhsda ruckartig seinen letzten schwarzen Streifen hoch und zurechtzog.

"Was macht denn ihr da?" fragte Lukas verwunderlich.
Beide kamen in's stottern und überlegten lange, lange
was sie denn nun sagen sollten, bis Ra-Uhsda aus einem seiner Augenwinkel
Lukas Buch entdeckte und fragte
"Ein Buch? Oh wie wundervoll, du schreibst ein Buch?"
Lukas nickte zur Zustimmung und lächelte fröhlich dabei.
"Dann erzählen wir dir gerne was wir gerade getan haben"
sagten die Bienen.
"Wir haben gefickt" sagten sie fröhlich.
"Gefickt? Aber was ist denn das?" fragte Lukas unsicher.
"Nun, wir haben uns unsere schwarzen Streifen gegenseitig entfernt und uns dann gesagt, dass wir uns lieb haben, aber als ich gerade sagen wollte, dass ich sie lieb habe, nun dann kamst ja du" sagte Ra-Uhsda etwas traurig.
Lukas entschuldigte sich natürlich aber dann kam ihn auch blitzartig in den Sinn, dass er garnichtmehr darüber nachdenken müsse, denn er hat doch garkeine schwarze Streifen wie die Bienen
was würde es ihm also bringen genaueres zu erfahren oder es gar nachzumachen.
Desweiteren erschien ihm das alles auch ganz harmlos
aber irgendwie natürlich auch kurios,
so wie der ganze Tag schon kurios war.

Lukas entfernte sich wieder, wünschte noch einen schönen Tag und war froh, dass eben dieser vorüber war.
Abschließend half ihm diese Begegnung um seine Inspiration zum Maximum zu bringen und konnte nun endlich, ja endlich anfangen sein Buch zu schreiben und zu zeichnen
nun aber das, ja das ist eine andere Geschichte.

Ende. The End. Fin.

Aber als das letzte Bild, kreisförmig ausgblendet wird, sprang noch schnell ein Frosch herbei. Es war Quuin, die Königin der Frösche welche noch etwas wichtiges zu sagen hatte:

"Die Fortsetzung gibt's beim nächsten Quak!"
Na dann mal guten Appetit.

Die Chroniken eines einsamen Wolfes, Kapitel III: Grauenwald

Die Abendsonne versank im Meer am Horizont und der Mond schien hell. Der Mond setzte sich auf die Nacht und der Tag versank im Schlaf. Er durchlief die längsten Prärien, ein straoazenvoller Weg lag hinter ihm. Er erfuhr dass die Göttin des Wissen, Memoriana, in der Hauptstadt des Landes zu finden sei. Weiterhin erfuhr er dass sie die Fähigkeit besitzt vergangene Taten aller Geschöpfe einzusehen. Also macht er sich auf den Weg sie zu finden und die um hilfe zu bitten, er wollte wissen was diese Taten waren die ihm von der Wölfin vorgeworfen wurden und von den Bewohnern seiner Heimat. Auf dem Weg zur Hauptstadt musste er durch Grauenwald und das Dorf der grauenvollen Morgensonne durchqueren. "Auf nach Grauenwald" schrie er. Am Eingang waren unleßliche Schilder zu sehen aber der Weg war geradlinig und ohne Abzweigungen. Er wanderte langsam hindurch vorbei an den Bäumen die im Licht des Mondes den anschein anschien hatten ein Gesicht zu zeichnen, vorbei an den Gebüschen die sobald man sich ihnen näherte zu rütteln begannen, es waren nur Fledermäuse. Der Ort machte ihn jedoch Angst. Nach einiger Zeit hörten die Grillen auf laute von sich zu geben und die Glühwürmer verschwanden im Licht des Mondes.
Geradeaus, das Ende des Weges war verschwunden und ein dichter schwarzer Nebel tauchte auf. Er kniff die Augen zusammen und wanderte weiter. Jedoch vermochte sein Auge nix zu sehen ausser den Umrissen der Umgebung. Jedes noch so kleine Geräusch erwiederte er mit einer Ängstlichen Reaktion, ein Ast auf den er trat und dessen brechen ihn hat zusammenzucken lassen. "Wie lange kannst du dich an einem Versprechen festhalten" flüsterte eine liebliche Stimme. "Wer ist da?!", Er schrack auf! "Wie lange ist es her..." sagte die Stimme. Er war verwirrt aber von der leiblichen Stimme nicht verängstigt. "Du siehst den Tag zur Nacht werden und die Nacht zum Tag, alltäglich ein wiederkehrendes Phänomen und dennoch hast du nie die Sonne gesehen." "Schluss mit den Spielchen, was willst du, wer bist du und was redest du da?!" sprach Er rasch und aggressiv.

"Wir sind die Geschöpfe des Lichts
wir beherbergen das Licht und die Dunkelheit

Wir sind die Geschöpfe der Dunkelheit
wir beherbergen die Dunkelheit und das Licht.

Richte über uns.

Aber bist du gut, bist du böse?
Reinen oder unreinen Herzens?

Wir richten über dich
und schicken dir ein
Geschöpf des Lichts
oder ein
Geschöpf der Dunkelheit
um dich zu testen.

Wir sind die Vorboten Memorianas."

Das Geschöpf verschwand aber flüsterte noch ein zierlich-leises "Schreite voran."
Es ergab nur wenig Sinn wenn sie ihn haben testen wollen wie haben sie es getan? Und war es nun ein Geschöpf der Dunkelheit oder des Lichtes? Jedoch obgleich weiß, ob schwarz es war ein Vorbote Memorianas. Er schritt also voran, es war ein Anzeichen dass die Hauptstadt nah ist.
Der Nebel verschwand allmälich und Er setzte seinen Weg fort. Der Weg erschien wieder und was die Äste der Bäume verbarg war nun klar vor Augen.
Ein Lichstrahl blendete eines seiner Augen, der Ausgang. "Es war Tag geworden" fragte er sich. Im wurde klar warum Grauenwald diesen Namen trug. Ausserhalb des Waldes stand er auf einem hohen Hügel und vernahm laute Stimmen von weiter abwärts "Willkommen im Dorf der grauenvollen Morgensonne!".

Er schritt voran, Richtung Dorf.